Aus Druffel, Bokel, Neuenkirchen, Varensell, Mastholte, Westerwiehe und Rietberg machten sich die Teilnehmerinnen in einer Sternfahrt mit dem Fahrrad auf den Weg zum Schützenplatz in Rietberg. Unterwegs luden drei Stationen dazu ein, innezuhalten und über verschiedene Facetten des Friedens nachzudenken: den Frieden mit sich selbst, den Frieden in den Gemeinschaften, in denen wir leben, und den Frieden in der Welt.
Als sichtbares Zeichen knüpften die Frauen an jeder Station einen Knoten in ein weißes Band, das anschließend am Fahrrad befestigt wurde – ein kleines Symbol dafür, dass Frieden viele einzelne Schritte braucht und immer wieder neu geknüpft werden muss.
Den Abschluss bildete ein Wortgottesdienst unter freiem Himmel auf dem Schützenplatz Rietberg. Gemeindereferentin Julia Maibaum-Laumeier griff das Bild des Fahrradfahrens auf: Frieden brauche Bewegung und Einsatz. Wer aufhöre zu strampeln, verliere – wie auf dem Fahrrad – das Gleichgewicht.
Bei einem kleinen Imbiss, erfrischenden Getränken und schönen Gesprächen klang der Abend in entspannter Atmosphäre aus. Wer in diesem Jahr nicht dabei sein konnte, hat im nächsten Jahr die Gelegenheit an der traditionellen Frauenfriedensfahrradtour teilzunehmen und so ein Zeichen für Gemeinschaft, Hoffnung und den Frieden zu setzen.